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Saubere Rendite

Wie sich herausgestellt hat, blüht das Geschäft mit nachhaltigen Geldanlagen. Im vergangenen Jahr hat die Branche so viel eingenommen wie noch nie. Offenbar wurden viele Anleger durch Berichte aufgeschreckt, nach denen in 50 Jahren eine Klimakatastrophe droht, falls nicht schnell etwas gegen die Erderwärmung unternommen wird. Sie haben ihr Geld in Nachhaltigkeitsfonds angelegt, wohl in der Hoffnung, etwas zum Klimaschutz beizutragen. Dabei spielt die Aussicht, so auch noch eine höhere Rendite zu erwirtschaften als bei herkömmlichen Geldanlagen, sicher keine untergeordnete Rolle, sind sogenannte Renewables doch einer der am stärksten wachsenden Märkte.

Allerdings darf sich niemand auf die versprochene Rendite verlassen, die in der Vergangenheit oft höher gewesen ist als bei vergleichbaren Anlagen. Natürlich haben viele Nachhaltigkeitsfonds in letzter Zeit überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Allerdings beruht das auf der Tatsache, dass sie überproportional viele Aktien rund um die Solartechnik besitzen. Es ist umstritten, ob sich der Höhenflug dieser Aktien weiter fortsetzt.
Für die Rendite besteht auch langfristig eine Gefahr. Sind die Fonds weiterhin so erfolgreich wie 2007 und steigt damit ihre Macht, so setzen sie tatsächlich Nachhaltigkeitsprozesse in Gang. Allerdings ist Nachhaltigkeit zunächst teuer, denn sie erfordert Investitionen, sei es in die Umstellung auf eine umweltfreundliche Produktion oder die Qualifikation von Mitarbeitern. Zunächst verschlingt das eine Menge Geld, der Erfolg zeigt sich erst spät. Ob die Investoren so lange ausharren oder ob sie nicht vorher ihr Kapital abziehen und damit die Rendite drücken, ist ungewiss.
Die Anlage in Nachhaltigkeitsfonds benötigt daher Unterstützung. Es ist eigentlich ganz einfach: In nachhaltigen Finanzprodukten muss deutlich mehr Geld angesammelt werden um den Druck auf die Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit zu erhöhen. Die Instrumente zur Steuerung der Geldströme sind bereits vorhanden, so z.B. Subventionen für vorbildliche Unternehmen oder höhere Steuern für Energieverschwender.
(Quelle: http://www.zeit.de/2007/16/GS-Sauberes-Geld?page=all)

Um zu einer sauberen, nachhaltigen und ökologischen einwandfreien Rendite zu gelangen, muss man natürlich sowohl die verschiedenen Anlageklassen kennen, als sich auch einwenig am Mark auskennen: Denn natürlich wächst der Markt der nachhaltigen Rendite, was aber keineswegs heißt, dass unvorsichtige Investoren hier nicht auch viel Geld verlieren können. Schließlich ist es gerade in der Anfangsphase so, dass viele Unternehmen eine große Risikobereitschaft aufweisen um sich frühzeitig von ihren Mitbewerbern abzusetzen. Dies inkludiert natürlich auch viele Ausfälle. Diejenigen die überleben bieten aber oftmals eine außergewöhnlich hohe Rendite für Investoren.

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